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Über 350 Menschen sind unserer Einladung gefolgt. Die Veranstaltung verlief friedlich und erreichte ein weltweites Echo!

 



Letztlich wird es eine ähnliche Aktion nochmal im Rahmen der Berlinale geben.


Besucherfeedback:

 

"Für Sie vielleicht interessant: Nach dem Artikel hat sich die nach eigenen Angaben älteste Interessengruppe von deutschstämmigen US-Amerikanern bei mir gemeldet. Sie fanden die Idee so gut, dass sie den Film bei sich in Pennsylvania gestern ebenfalls gezeigt haben, auf Deutsch mit englischen Untertiteln. Denn, so sagte es mir der Sprecher: Auch in den USA gibt es zu viele Rassisten, die den Film dringend mal sehen sollten. Insofern haben Sie da wirklich etwas angestoßen."
"Großartig, Ihre Aktion zu 25 Jahre Schindlers Liste. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns helfen würden die Aktion nach xxx zu bringen."
"Beim xxx - zeigen wir regelmäßig Filme. Würden Sie uns helfen die Rechte für Schindlers Liste zu bekommen. Outdoor. Ca. 1.000 BesucherInnen bei gutem Wetter."
"Sie sind klug. Und mutig. Wir sind bei Ihnen und mit Ihnen."
"Ich habe gerade von ihrer Aktion gelesen und finde es einen super tollen Einfall. Ich möchte mich für Ihren Mut bedanken; nicht jeder hätte sich (leider) getraut, sich in der heutigen Zeit (des Rechtsdrucks) öffentlich zu positionieren. Aber wir alle haben derzeit so viel Verantwortung und ich bin froh, dass Sie Ihrer nachgekommen sind. Negative Kritik mag es regnen; aber ich wollte Sie daran erinnern, dass so viele Menschen Ihre Ideen unglaublich inspirierend finden. Ich zum Beispiel."
"Ich wünsche Ihnen das Beste! Möge 2019 ganz vieler solcher ehrenhaften Ereignisse verzeichnen!"
"Besten Dank für Ihre beherzte Aktion zur Erinnerung an den Holocaust. Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass die Verharmlosung des Holocaust, die in Teilen der Bevölkerung salonfähig wird, nicht akzeptabel ist."
"Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Idee „Schindlers Liste“ der AFD kostenlos zeigen zu wollen! Eine tolle, kreative und wichtige Aktion. Die AFD braucht Nachhilfe und alle anderen Holocaustleugner*innen und Rassist*innen ebenfalls. Ich würde Ihnen Blumen bringen, lebe jedoch in Berlin (:"
"Erst habe ich nur ein bisschen geschmunzelt, aber gleich ihre Motivation (die dort zitiert wird) gut verstehen können. Ich danke Ihnen, dass Sie den Mut hatten, das auch so umzusetzen und wünsche Ihnen nun auch die Kraft, die daraus entstandene Diskussion zu überstehen. Ich denke, wenn man gerade aus eigener (wahrscheinlich auch lautstarken) Beobachtung vor Ort, mitbekommt, mit welchen Überzeugungen ein Teil unserer Bevölkerung "Ich hab' ja nichts gegen .... , aber" immer wieder das Grundgesetz "Alle Menschen sind gleich" mit den Füßen tritt und nicht in der Lage ist, über den Tellerrand zu schauen, darf man nicht die Hände in den Schoß legen. Das beginnt im Kleinen, mit den persönlichen Gesprächen unter Freunden und Bekannten, über Widerspruch in Internet-Kommentaren, bis hin zu öffentlichen Aktionen, wie der Ihren. Denn vom kleinen Gedanken 'naja, ein bisschen Recht haben die ja' bis zum 'Ich wähle die jetzt, weil es keine Alternative gibt' ist es für viele nur ein kleiner Schritt - Deshalb finde ich es gut, wenn man (wie Sie) eben auch seine Möglichkeiten nutzt, die Wahrheit zu zeigen, für die es leider keine so einfache Lösung gibt, wie von mancher Seite gerne propagiert."
"Ich darf nochmals meinen Respekt für die Aktion bekunden. Leider bedarf es schon wieder einiger Zivilcourage um sich so klar zu positionieren. Bin gespannt, welche Selbstentlarvung sich heute, bei der Gedenkstunde im Bundestag, die AfD wieder leistet."
"Ihre Idee, Schindlers Liste den AFD-Hooligans kostenlos anzubieten, hat mir vor Freude den Atem verschlagen."
"Aus meiner Sicht ist es schon ein großer Verdienst, den 27. Januar als Holocaust Gedenktag stark in das allgemeine Bewusstsein zu rücken; Kompliment. Und es gibt wenige Möglichkeiten wie „Schindlers Liste“, die so beklemmend und eindrücklich den Nazi-Völkermord vor Augen führen und zugleich Hoffnung machen, dass Widerstehen auch mit geringen Handlungsmöglichkeiten ein Beispiel gibt, ein Beispiel auch für Geschichtsbewusstsein, persönliche Verantwortung und gegen Verharmlosung oder Relativierung."
"Kompliment und Respekt zur Aktion mit dem Film Schindlers Liste! Die Courage dies zu tun zeugt von Verantwortungsbewusstsein, braucht sicher auch Mut. Ich hoffe die Repressionen sind nicht zu groß, denn leider ist diese Klientel nicht gerade schwach. Als Mitarbeiter der Stauffenberg-Gedenkstätte Lautlingen möchte ich Sie und Ihr Team gerne zu einer kostenlosen Führung ins Schloss Lautlingen einladen. [...]
Ihnen allen Danke für diese Aktion und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2019."

 


Ansprache der Geschäftsführung zu Beginn der Vorstellung

Ohne unsere Einladung hätten sich heute hier nur ca. 30 bis 50 Menschen,
allerhöchsten, den Film angeschaut, davon hätten ihn 2/3 bereits
gesehen. Aufgrund unserer Aktion sitzen hier jetzt viel mehr Menschen.... und
der Film und die Aufregung um diesen wird international diskutiert. Auch
für uns war das weltweite Interesse wirklich überraschend.
Wir sind Kinobetreiber und unser Medium ist der Film. Filme sind das Fenster
zur Welt, sie geben Impulse und vermitteln einen Blick auf das Ganze, allen
voran Schindlers Liste, der ja ein ausgezeichnetes historisches Dokument
ist. Hier sehen Sie unsere Reihe gegen Rechtsextremismus in Kooperation mit Jugendzentren der Umgebung.
Diese haben wir schon im Herbst konzipiert und wir glauben, dass es sich vielleicht
doch der ein oder andere, der sich offenen Herzens auf solch einen Film einlässt,
nochmal überlegt, ob er mit den entsprechenden Emblemen durch die
Stadt stiefelt und Angst und Schrecken verbreitet.
Je länger die Aufregung andauert, umso mehr sind wir von der Wichtigkeit
unserer Aktion überzeugt. Es ist erschreckend festzustellen, wie weit die Angst
schon verbreitet ist. Wir sind entsetzlich nah an den Zuständen in den 30er
Jahren. Es kann nicht sein, dass Antisemitismus, Fremdenhass und
Menschenfeindlichkeit wieder salonfähig werden und dass es in diesem Land
Menschen gibt, die diese Verbrechen leugnen und ebenso mit Aggression und
Drohung an die Macht kommen.
In diesem Sinne freue ich mich umso mehr, dass Sie so zahlreich erschienen
sind und wir heute unter folgendem Motto demonstrieren: WIR SIND MEHR!
Auch die unglaubliche vielfältige Unterstützung aus der ganzen Welt zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen.

Heute noch im Programm

Nisterstraße 4
57627 Hachenburg








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