Anlässlich des Tages zur Beseitigung gegen Gewalt an Frauen
"Lügen über meine Mutter" am 25.11.26
um 17:00 Uhr!
Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November möchte das Cinexx Hachenburg ein Zeichen setzen und mit einer besonderen Filmvorführung auf die Lebensrealitäten von Frauen, gesellschaftliche Rollenbilder und strukturelle Ungleichheiten aufmerksam machen.
Aus diesem Anlass zeigen wir am 25. November den Film „Lügen über meine Mutter“ um 17:00 Uhr, im Anschluss kann ein gemütliches Zusammensein in unserer ehemaligen Bar DRINXX stattfinden.
Der Eintritt beträgt 8€ für alle!
Der Film bietet einen eindringlichen Anlass, sich mit den Erwartungen auseinanderzusetzen, denen Frauen ausgesetzt sind, mit gesellschaftlichen Zwängen und den oftmals unsichtbaren Formen von Gewalt und Unterdrückung. Er regt dazu an, hinzuschauen, miteinander ins Gespräch zu kommen und für ein respektvolles, selbstbestimmtes Leben von Frauen einzustehen.
Wir möchten diesen Tag nicht nur nutzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, sondern auch, um das Engagement derjenigen zu würdigen, die sich tagtäglich für Frauenrechte, Gleichberechtigung und den Schutz von Frauen einsetzen.
Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen: gegen Gewalt an Frauen, gegen das Wegsehen und für eine Gesellschaft, in der Frauen sicher, frei und selbstbestimmt leben können.
Lügen über meine Mutter
Die Verfilmung des Bestsellerromans von Daniela Dröscher ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment, ein zutiefst berührender und menschlicher Film. Aus der Perspektive ihrer Tochter wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Ringen um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen persönliche wie gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten.
Angesiedelt ist die Geschichte in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft.
Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?